Rennie® Kautabletten
Anwendungsgebiete:
Übersäuerung; Gastrititis; dyspeptische Beschwerden (Völlegefühl, Magendrücken und saurem Aufstoßen); Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden. Auch bei Belastung des Magens durch Medikamente, Kaffee, Nikotin, Süßigkeiten oder Alkohol.
Wirkstofffe:
Calziumkarbonat
Magnesiumcarbonat
Nicht anwenden bei:
Rennie® darf nicht gegeben werden bei:
Hypercalcämie
Niereninsuffizienz
Nephrocalcinose.
Rennie® sollte nicht gegeben werden bei Phosphatmangel.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Hinweise auf schädliche Wirkungen bei Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit sind nicht bekannt.
Nebenwirkungen:
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
Bei langfristiger Einnahme hoher Dosen Rennie® und bei eingeschränkter Nierenfunktion kann es zu Hypercalcämie, Nephrolithiasis und Milch-Alkalisyndrom kommen.
Dosierung:
Soweit nicht anders verordnet, bis zu 3 mal täglich 1-2 Rennie® Tabletten.
Art und Dauer der Anwendung:
Bei Bedarf lutschen oder kauen. Es ist zu erwarten, daß Rennie® bei gleichzeitiger Einnahme mit anderen Medikamenten deren Resorption verändert. Durch Anheben des Magensaft-pH und darauffolgenden Anstieg des ionisierten Anteils wird die Resorption aller sauren Pharmaka im Experiment verzögert. Umgekehrt nimmt bei schwach basischen Medikamenten durch die pH-Anhebung der ionisierte Anteil ab. Damit muß mit einer beschleunigten gastralen Resorption gerechnet werden. Im Hinblick auf eine mögliche Resorptionsbeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 2 Stunden zwischen der Einnahme von Rennie® und anderen Medikamenten eingehalten werden.
Haltbarkeit:
Rennie® vor Feuchtigkeit schützen.